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Technik

Raspberry Pi

Verkaufsstart legt Server lahm


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Verkaufsstart legt Server lahm
Mehr als 10.000 schienen sich dann doch für den Mini-PC interessiert zu haben. Der Mini-PC "Raspberry Pi" ist für rund 35 Dollar zu haben.

Viele von uns tragen täglich Computer mit sich rum, ohne es zu merken. Die aktuellen Smartphone-Generationen leisten heute schon das, was die "großen Kisten" erst vor einigen Jahren konnten. Die Technik ist weiter fortgeschritten, kleiner und vor allem günstiger geworden. Ein ARM-Chip dürfte in Großabnahmen nur wenige Dollar kosten, andere Teile wie Anschlüsse und das Board nicht viel mehr. So war es fast schon eine Frage der Zeit, bis jemand auf die Idee kam, die Technik, die in den mobilen Geräten zum Einsatz kommt, auf ein einziges Board in Kreditkartengröße zu pressen und als ein Computer zu verkaufen.

Die wohltätige "Raspberry Foundation", die den Raspberry Pi entwickelte, hat mit ihrem Mini-PC allerdings nicht vor, dem Hobby-Geek ein neues Spielzeug zu geben. Eigentlicher Zweck ist die Reformierung des Informatikunterrichts an öffentlichen Schulen in Großbritannien. Nicht jeder Schüler kann sich ein eigenes Notebook leisten, manche Schulen sind gar nicht erst mit Rechnern ausgestattet. Hier greift der Preis: 35 Dollar kostet ein Raspberry Pi in der "B"-Variante. Eine abgespeckte "A"-Variante für 25 Dollar mit nur einem USB und ohne Ethernet-Port ist geplant, aber erst demnächst in Produktion.
Für diese Preise jedenfalls sollte es sich nahezu jeder einen eigenen Rechenknecht für die tägliche Arbeit oder die Ausbildung leisten können. Dieses Angebot scheinen einige angenommen zu haben. Als um sieben Uhr mitteleuropäischer Zeit der Verkauf der ersten 10.000 B-Modelle startete, waren die Seiten der Verkäufer "Premier Farnell" und "RS Components" über eine Stunde nicht erreichbar, selbst jetzt häufen sich noch Fehlermeldungen auf beiden Seiten.
Via Twitter hörte man von einigen Glücklichen, die sich in den ersten Momenten ein Raspberry ergattern konnten und vielen, die es nicht geschafft haben. Außerdem soll RS, wie ein Twitterer anmerkte, die Raspberrys erst ab Ende der Woche verkaufen.

Nach über einer Stunde des Refreshens stehen wir nun auf einer Warteliste bei Farnell. Wann das Gerät kommt, wissen wir nicht, wenn es da ist, werdet ihr es aber in einem kleinen ||backup-Special zum Raspberry Pi erfahren.

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