"Aufgrund unverhältnismäßig hoher Betriebskosten stellt
Grooveshark den Zugriff aus Deutschland ein", heißt es auf der Startseite von Grooveshark.
Die in Deutschland enorm hohen GEMA-Lizenzkosten scheinen es also zu sein, die Grooveshark dazu bewogen hat in Deutschland den Dienst einzustellen. Grooveshark ruft außerdem dazu auf sich bei der GEMA zu melden und niedrigere Lizenzkosten zu erbitten.
Auf den ersten Blick scheint dies ganz schlüssig zu sein, aus dem selben Grund lässt Google auch kaum Musikvideos auf der Hauseigenen Videoplattform YouTube in Deutschland zu.
Wie die GEMA allerdings mitteilt, wurden bislang überhaupt keine Lizenzzahlungen getätigt und keine Verhandlungen über Lizenzpreise geführt, ferner stehe Grooveshark derzeit Klagen u.a. von Universal Music, Warner Music und EMI Music gegenüber.
Es ist also gut möglich, dass sich Grooveshark aufgrund der bestehenden Klagen zurückgezogen hat - allein Universal verlangt derzeit rund 15 Milliarden Dollar - und die Antipathie gegenüber der GEMA ausnutzen will.